Als die LMP675 zu Beginn der 2000er-Jahre ihre kurze Geschichte begann, gehörte der Lola B2K/40 zu ihren ersten Gewinnern. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2000 brachte Multimatic Motorsport den kleinen offenen Prototypen über die Distanz und gewann die Klasse. Dabei war der B2K/40 ursprünglich gar nicht als kompromissloses LMP675-Projekt entstanden.

Lola hatte ihn vielmehr als vergleichsweise einfachen und bezahlbaren Kundenrennwagen für die kleinere SR2-Kategorie entwickelt. Genau darin lag seine Stärke. Während spektakulärere LMP675 wie der spätere MG-Lola EX257 versuchten, mit extremer Leichtbauweise sogar die großen Prototypen herauszufordern, war der B2K/40 vor allem vielseitig. Unterschiedliche Teams, Motoren und Reglements begleiteten ihn durch eine erstaunlich lange Karriere.

Lola baut einen kleinen Bruder

Um die Jahrtausendwende war Lola Cars längst eine feste Größe im internationalen Sportwagenbau. Das britische Unternehmen lieferte Prototypen an Werksteams ebenso wie an private Mannschaften und verfolgte dabei eine klassische Kundenstrategie. Ein Chassis sollte nicht nur schnell sein, sondern von unterschiedlichen Teams eingesetzt und gewartet werden können.

Für die Saison 2000 entstanden zwei neue offene Prototypen. Der größere Lola B2K/10 war für die leistungsstarken Kategorien an der Spitze vorgesehen. Darunter positionierte Lola den wesentlich kleineren B2K/40. Dieser sollte insbesondere in der SR2-Klasse der Sports Racing World Cup und der amerikanischen Grand-Am-Serie antreten.

Die beiden Autos waren deshalb keine bloßen Varianten desselben Fahrzeugs. Der B2K/40 war bewusst einfacher und kompakter ausgelegt. Damit entstand ein Prototyp, dessen Karriere letztlich länger dauern sollte als die meisten Reglements, für die er ursprünglich gebaut worden war.

Einfachheit gehört zum Konzept

Lola verzichtete beim B2K/40 auf einige der aufwendigeren Lösungen des größeren B2K/10. Besonders deutlich wurde das an der Front. Der große Prototyp besaß einen erhöhten Fußraum, der zu einer entsprechend ausgeprägten Nase führte. Beim B2K/40 konnte dieser Bereich flacher gestaltet werden.

Zwischen den vorderen Kotflügeln verlief lediglich eine leicht angehobene Mittelpartie in Richtung Cockpit. Das Ergebnis war eine einfache, klar erkennbare offene Prototypenform. Ein Kohlefaser-Monocoque bildete die Basis, während Doppelquerlenker und über Pushrods angesteuerte Feder-Dämpfer-Einheiten dem damals üblichen Rennwagenbau entsprachen.

Gerade diese konventionelle Auslegung war für Kundenteams attraktiv. Der B2K/40 musste keine technische Revolution darstellen. Er sollte funktionieren, anpassbar bleiben und zu vertretbaren Kosten professionellen Prototypensport ermöglichen.

Ein Rennwagen für unterschiedliche Motoren

Diese Philosophie zeigte sich besonders beim Antrieb. Lola legte den B2K/40 nicht auf einen einzigen Motor fest. In seiner langen Karriere wurden die Chassis mit unterschiedlichen Aggregaten kombiniert.

Besonders verbreitet war ein drei Liter großer Nissan-V6. Diese Kombination kam sowohl in Nordamerika als auch beim wichtigsten frühen Einsatz des Autos in Le Mans zum Einsatz. Andere Teams experimentierten später mit weiteren Motoren, darunter aufgeladene Vierzylinder.

Damit unterschied sich der B2K/40 grundlegend von einem werksseitig definierten Prototypen. Lola lieferte die Basis, während Teams und Partner daraus die für ihre jeweilige Meisterschaft passende Konfiguration entwickeln konnten. Für die Karriere des Autos sollte diese Offenheit entscheidend werden.

TECHNIK // KUNDENPROTOTYP
Der Lola B2K/40 auf einen Blick
Hersteller
Lola Cars
Debüt
2000
Ursprüngliche Klasse
SR2
Weitere Klassen
LMP675 / LMP2
Bauweise
Carbon-Monocoque
Motor Le Mans 2000
Nissan 3,0-Liter-V6
Le Mans 2000
25. Gesamtrang
Klasse
1. Platz LMP675

Noch vor Le Mans beginnt die Kundenkarriere

Der B2K/40 erschien 2000 praktisch gleichzeitig in mehreren Meisterschaften. In Nordamerika setzten unter anderem Archangel Motorsport, Snow/Schumacher Racing und TRP Racing den neuen Lola ein. In Europa trat SportsRacing Team Sweden mit dem Fahrzeug an.

Besonders in der amerikanischen SR2-Kategorie funktionierte das Konzept schnell. Archangel Motorsport sammelte Klassensiege und gewann am Ende der Saison die Meisterschaft. Auch in Europa zeigte der B2K/40, dass er für die kleineren Prototypenklassen hervorragend geeignet war.

Doch noch während seiner ersten Saison bekam der Kundenrennwagen eine wesentlich größere Bühne. Multimatic Motorsport bereitete einen B2K/40 für die 24 Stunden von Le Mans vor. Dort wurde der Lola in jene Kategorie eingestuft, die gerade zu einem der interessantesten Experimente des ACO wurde: die LMP675.

Die LMP675 sucht ihre Identität

Die LMP675 sollte eine Alternative zu den großen LMP900 darstellen. Ein wesentlich niedrigeres Mindestgewicht sollte es kleineren Prototypen ermöglichen, mit weniger Motorleistung konkurrenzfähige Rundenzeiten zu erzielen. Gleichzeitig wollte der ACO eine Plattform schaffen, die für kleinere Hersteller und Privatteams attraktiv war.

In den folgenden Jahren entstanden daraus ausgesprochen ambitionierte Fahrzeuge. Der MG-Lola EX257 trieb die Idee besonders weit und zeigte, dass ein LMP675 unter passenden Bedingungen sogar große LMP900 schlagen konnte.

Im Jahr 2000 war die Kategorie jedoch noch wesentlich weniger ausgereift. Der B2K/40 passte nicht deshalb hinein, weil Lola ihn speziell um dieses Reglement herum konstruiert hatte. Seine kompakte Grundkonzeption ermöglichte es vielmehr, ihn für die neue Klasse anzupassen. Damit wurde er zu einem der Fahrzeuge, mit denen die LMP675 überhaupt erst ihre Identität entwickelte.

Multimatic bringt kanadische Erfahrung mit

Für den Le-Mans-Einsatz war Multimatic Motorsport verantwortlich. Das kanadische Unternehmen war weit mehr als ein gewöhnliches Kundenteam. Multimatic verfügte über umfangreiche technische Kompetenz und arbeitete in verschiedenen Bereichen der Automobil- und Motorsportentwicklung.

Der B2K/40 mit der Startnummer 32 wurde von Scott Maxwell, John Graham und Greg Wilkins gefahren. Damit bestand auch die Fahrerbesetzung vollständig aus Kanadiern. Hinter dem Cockpit arbeitete der drei Liter große Nissan-V6.

Schon die Teilnahme war für das kleine Programm bemerkenswert. In Le Mans traf Multimatic auf Werkseinsätze von Audi, Cadillac, Panoz und Chrysler sowie auf hochprofessionelle GT-Programme. Der B2K/40 trat dagegen in einer jungen Kategorie an, deren sportliche Bedeutung noch kaum abzuschätzen war.

Le Mans 2000 wird zum Rennen der Zuverlässigkeit

Im Kampf um den Gesamtsieg spielte der Lola erwartungsgemäß keine Rolle. Dafür fehlten ihm Leistung und Geschwindigkeit. Die Aufgabe von Multimatic bestand vielmehr darin, den kleinen Prototypen möglichst ohne größere Probleme durch die 24 Stunden zu bringen. Genau das gelang.

Während zahlreiche schnellere Fahrzeuge ausfielen oder lange Reparaturpausen benötigten, arbeitete sich der B2K/40 durch das Rennen. Nach 24 Stunden hatte die Nummer 32 insgesamt 274 Runden absolviert. Das entsprach einer Distanz von mehr als 3.700 Kilometern.

Im Gesamtklassement bedeutete das Rang 25. Entscheidend war jedoch die Klassenwertung. Hinter dem Multimatic-Lola erreichte lediglich der WR-Peugeot aus derselben Kategorie ebenfalls das Ziel. Mit acht Runden Vorsprung gewann der B2K/40 die LMP675.

Ein historischer Sieg für Multimatic

Für Lola war der Klassensieg ein früher Beweis für die Qualität des neuen Kundenprototypen. Für Multimatic besaß das Ergebnis noch eine größere Bedeutung.

Das kanadische Team gewann bei seinem Einsatz die LMP675 und schrieb damit nationale Motorsportgeschichte. Multimatic bezeichnet den Erfolg rückblickend als den ersten und bis heute einzigen Le-Mans-Klassensieg eines kanadischen Teams. Maxwell, Graham und Wilkins bildeten zudem eine komplett kanadische Fahrerbesetzung.

Der Erfolg war nicht mit dem spektakulären Gesamtergebnis vergleichbar, das der Reynard 2KQ-LM ein Jahr später als Fünfter erreichen sollte. Dennoch erfüllte Multimatic eine der wichtigsten Regeln des Langstreckensports: Der Lola musste nicht der schnellste Prototyp sein. Er musste funktionieren, während andere Fahrzeuge stehen blieben.

Der B2K/40 wird zum erfolgreichen Kundenauto

Nach Le Mans ging die Karriere des Lola unvermindert weiter. Gerade in Nordamerika entwickelte er sich zu einem wichtigen Fahrzeug für kleinere Prototypenteams.

Die Grand-Am-Serie bot dafür ideale Bedingungen. Archangel Motorsport setzte seine erfolgreiche Arbeit fort und gewann zahlreiche Rennen in der SR2. Auch andere Teams griffen auf den Lola zurück. Damit entstand eine für Kundenrennwagen entscheidende Eigenschaft: Teams konnten auf Erfahrungswerte und vorhandene Teile zurückgreifen, statt ein exotisches Einzelstück betreiben zu müssen.

Auch in Europa blieb der B2K/40 erfolgreich. SportsRacing Team Sweden setzte ihn in der FIA Sportscar Championship ein und sammelte Klassensiege. Der Lola entwickelte sich damit genau zu dem Produkt, das der Hersteller ursprünglich geplant hatte – zu einem international einsetzbaren kleinen Prototypen.

Die zweite Le-Mans-Chance endet früh

Nach dem Klassensieg von 2000 kehrte der B2K/40 2001 nach Le Mans zurück. Diesmal übernahm KnightHawk Racing die Aufgabe, das Fahrzeug in der LMP675 einzusetzen.

Die Ausgangslage hatte sich innerhalb eines Jahres allerdings grundlegend verändert. Mit dem MG-Lola EX257 erschien ein Fahrzeug, das die Möglichkeiten des LMP675-Reglements wesentlich aggressiver nutzte. Auch der weiterentwickelte Reynard gehörte inzwischen zur Konkurrenz.

Der B2K/40 war damit nicht länger einer der Maßstäbe seiner Kategorie. Aus dem frühen Klassenvertreter war innerhalb kurzer Zeit ein eher konventioneller Kundenwagen geworden. In Le Mans kam hinzu, dass KnightHawk das Ziel nicht erreichte. Der Versuch, den Klassensieg zu wiederholen, scheiterte.

Gegen den MG-Lola beginnt eine neue Ära

Besonders der Vergleich mit dem MG-Lola zeigt, wie schnell sich die LMP675 entwickelte. Lola selbst war an beiden Konzepten beteiligt, doch ihre Philosophien unterschieden sich erheblich.

Der B2K/40 war ursprünglich für SR2 entwickelt worden und wurde anschließend an die LMP675 angepasst. Beim B01/60, der als MG-Lola EX257 bekannt wurde, ging Lola den umgekehrten Weg. Das neue Fahrzeug entstand gezielt für die Anforderungen der leichten Le-Mans-Kategorie.

Einige Grundideen des B2K/40 flossen in die Entwicklung ein, doch der EX257 war wesentlich kompromissloser. Seine Aerodynamik, sein Gewicht und der kleine Turbomotor sollten die Möglichkeiten des Reglements maximal ausnutzen. Der B2K/40 hatte dagegen eine andere Stärke: Er war vielseitiger und für Kundenteams einfacher über unterschiedliche Meisterschaften hinweg einsetzbar.

Während andere verschwinden, fährt der Lola weiter

Genau diese Eigenschaft verlängerte seine Karriere. Motorsportreglements änderten sich, Serien verschwanden und neue Kategorien entstanden. Der B2K/40 blieb trotzdem auf der Rennstrecke.

2002 waren Fahrzeuge weiterhin in Nordamerika aktiv. Ein B2K/40 gewann seine Klasse bei den 24 Stunden von Daytona. Andere Exemplare traten in der American Le Mans Series an. Die große internationale Aufmerksamkeit konzentrierte sich inzwischen auf modernere Prototypen, doch für private Mannschaften blieb der Lola attraktiv.

Dabei wechselten einzelne Chassis mehrfach Besitzer und Einsatzgebiete. Ein Auto, das als SR2 begonnen hatte, konnte später als LMP675 auftauchen. Diese Flexibilität war kein Nebeneffekt, sondern einer der entscheidenden Gründe dafür, dass die Konstruktion über mehrere Reglementgenerationen hinweg relevant blieb.

2004 bekommt der alte Lola noch eine Chance

Besonders bemerkenswert wurde die Geschichte 2004. Das Prototypenreglement befand sich erneut im Wandel. Aus den bisherigen Strukturen entwickelten sich die neuen Kategorien LMP1 und LMP2.

Für den B2K/40 bedeutete das nicht automatisch das Karriereende. Mehrere Teams setzten die mittlerweile vier Jahre alte Konstruktion weiterhin in der American Le Mans Series ein. Dazu gehörten Intersport Racing, Miracle Motorsports, Marshall Cooke Racing und Van der Steur Racing.

Der Lola war zu diesem Zeitpunkt technisch längst kein neues Auto mehr. Trotzdem passte seine ursprüngliche Philosophie erstaunlich gut zur neuen kleineren Prototypenkategorie. Ein relativ leichter, überschaubarer Kundenrennwagen war genau das, was viele LMP2-Teams benötigten.

Vom SR2 zum LMP675 und weiter zur LMP2

Damit vollzog der B2K/40 einen bemerkenswerten Klassenwechsel. Er war ursprünglich als SR2 entwickelt worden, hatte in Le Mans als LMP675 gewonnen und konnte nun in der frühen LMP2 eingesetzt werden.

In der American Le Mans Series erwies sich das alte Chassis noch einmal als konkurrenzfähig. B2K/40 sammelten 2004 zahlreiche Klassensiege. Intersport und Miracle gehörten zu den erfolgreichsten Teams mit dem Fahrzeug, während Miracle am Ende die LMP2-Teammeisterschaft gewann – allerdings nicht ausschließlich mit dem Lola, sondern zusätzlich mit einem Courage C65.

Damit wurde der B2K/40 zu einem Bindeglied zwischen mehreren Generationen kleiner Sportprototypen. Kaum ein anderes Fahrzeug zeigt so anschaulich, wie fließend der Übergang von SR2 über LMP675 zur frühen LMP2 tatsächlich war.

Der B05/40 übernimmt

Lola reagierte schließlich mit einem echten Nachfolger. Für die neue LMP2-Generation entstand der B05/40. Anders als sein Vorgänger konnte dieser Wagen von Beginn an um die Anforderungen des neuen Reglements herum entwickelt werden.

Damit endete die Rolle des B2K/40 als aktuelles Lola-Kundenmodell. Einzelne Fahrzeuge verschwanden jedoch nicht sofort. Die Konstruktion blieb noch bis in die Mitte der 2000er-Jahre im Wettbewerb und tauchte selbst 2006 noch bei Rennen auf.

Sechs Jahre Wettbewerb mögen bei einem Straßenauto unbedeutend erscheinen. Bei einem Sportprototypen aus einer Phase rascher Reglementänderungen sind sie bemerkenswert. Der B2K/40 überlebte nicht, weil seine Technik allen späteren Entwicklungen überlegen gewesen wäre. Er überlebte, weil seine Basis ausreichend gut und anpassungsfähig war.

Kein spektakulärer Prototyp – und genau deshalb wichtig

Der Lola B2K/40 steht im Schatten spektakulärerer Fahrzeuge seiner Epoche. Der MG-Lola EX257 war schneller und radikaler. Der Reynard 2KQ-LM erzielte 2001 mit Gesamtrang fünf in Le Mans ein wesentlich auffälligeres Resultat.

Doch diese Vergleiche verfehlen die eigentliche Bedeutung des kleinen Lola.

Der B2K/40 war ein Kundenrennwagen. Er sollte nicht mit einem großen Werksprogramm um Gesamtsiege kämpfen. Seine Aufgabe bestand darin, unterschiedlichen Teams professionellen Prototypensport zu ermöglichen. Dass daraus ein Le-Mans-Klassensieger und ein über Jahre konkurrenzfähiges Fahrzeug wurde, spricht für die Qualität des Grundkonzepts.

Ein Wegbereiter der modernen LMP2-Idee

Rückblickend lässt sich im B2K/40 bereits einiges von jener Philosophie erkennen, die später die LMP2 so erfolgreich machen sollte. Nicht maximale technische Eskalation stand im Mittelpunkt, sondern ein brauchbares Chassis für Kundenteams.

Der Lola konnte mit unterschiedlichen Motoren betrieben, in verschiedenen Meisterschaften eingesetzt und an veränderte Klassenstrukturen angepasst werden. Teams konnten ein vorhandenes Fahrzeug über mehrere Saisons weiterverwenden, anstatt nach jeder Reglementänderung vollständig neu beginnen zu müssen.

Genau darin lag langfristig eine wesentlich tragfähigere Idee als im extremen Wettrüsten der LMP675. Die spätere LMP2 wurde erfolgreich, weil sie Privatteams eine klar definierte zweite Prototypenklasse bot. Der B2K/40 hatte Jahre zuvor bereits gezeigt, wie wertvoll ein vielseitiger Kundenprototyp sein konnte.

Der unscheinbare Pionier

Als Multimatic Motorsport im Juni 2000 mit dem Lola B2K/40 nach Le Mans kam, ließ wenig darauf schließen, welche Karriere vor diesem Fahrzeugtyp lag. Die Nummer 32 qualifizierte sich nicht für den Kampf um die Spitze und erreichte das Ziel schließlich auf Gesamtrang 25.

Doch innerhalb seiner Klasse hatte der Lola seine Aufgabe erfüllt. Nach 274 Runden gewann er die LMP675 und bescherte einem kanadischen Team einen historischen Erfolg.

Danach gewann der B2K/40 Meisterschaften und Rennen auf beiden Seiten des Atlantiks, wechselte zwischen SR2, LMP675 und LMP2 und blieb über Jahre bei Kundenteams im Einsatz.

Der Lola B2K/40 war vielleicht nicht der aufregendste LMP675. Für die Entwicklung des kleinen Kundenprototypen war er aber einer der wichtigsten. Noch bevor der MG-Lola zeigte, wie schnell ein leichtes Auto sein konnte, zeigte der B2K/40 etwas anderes: wie lange ein gutes, einfaches Konzept überleben konnte.

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