Kategorie: 24-Stunden-Rennen


  • SCG 003C: Der Nürburgring-Prototyp, der die GT3-Elite auf Pole schlug

    Am 26. Mai 2017 stand beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nicht Audi, BMW, Mercedes-AMG oder Porsche auf der Poleposition. Vor den professionellen GT3-Programmen der großen Hersteller hatte sich ein Fahrzeug qualifiziert, das aus einer vergleichsweise winzigen Struktur hervorgegangen war. Jeff Westphal benötigte im SCG 003C 8:15,427 Minuten für die 25,378 Kilometer lange Kombination aus Grand-Prix-Kurs…

  • Kremer K8 Spyder: Wie aus dem Porsche 962 ein Daytona-Sieger wurde

    Mitte der 1990er-Jahre hätte der Porsche 962 eigentlich längst Geschichte sein müssen. Das Grundkonzept stammte aus einer anderen Motorsportwelt: Gruppe C, Ground Effect, Verbrauchsreglement und geschlossene Prototypen hatten die 1980er-Jahre geprägt. Doch als neue Regeln offene Sportprototypen verlangten, verschwand die Technik nicht einfach. Bei Kremer Racing in Köln entstand aus ihr noch einmal ein vollkommen…

  • Porsche RS Spyder: Der LMP2, der Audi und Peugeot schlagen konnte

    Eigentlich sollte der Porsche RS Spyder gar nicht um Gesamtsiege kämpfen. Als Porsche den offenen Prototypen 2005 präsentierte, war seine Aufgabe klar definiert: Er gehörte in die LMP2, die kleinere Kategorie unterhalb der leistungsstärkeren LMP1. Dort warteten Fahrzeuge wie der Audi R8 und später der Audi R10 TDI oder der Peugeot 908 HDi FAP. Doch…

  • Lola B2K/40: Der kleine Kundenprototyp, der die LMP675 in Le Mans gewann

    Als die LMP675 zu Beginn der 2000er-Jahre ihre kurze Geschichte begann, gehörte der Lola B2K/40 zu ihren ersten Gewinnern. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2000 brachte Multimatic Motorsport den kleinen offenen Prototypen über die Distanz und gewann die Klasse. Dabei war der B2K/40 ursprünglich gar nicht als kompromissloses LMP675-Projekt entstanden. Lola hatte ihn vielmehr als…

  • NASCAR in Le Mans: Wie der Chevrolet Camaro die Garage 56 eroberte

    Ein NASCAR-Camaro zwischen Hypercars, LMP2-Prototypen und GTE-Rennwagen – beim 100-jährigen Jubiläum der 24 Stunden von Le Mans wirkte die Idee zunächst wie eine spektakuläre Showeinlage. Doch der Chevrolet Camaro ZL1 aus der Garage 56 war weit mehr als ein Publikumsmagnet. Hendrick Motorsports verwandelte das Next-Gen-Stock-Car in einen ernsthaften Langstreckenrennwagen, der über weite Strecken schneller als…

  • Courage C51: Der französische Le-Mans-Prototyp zwischen privatem Einsatz und Nissan-Hoffnung

    Der Courage C51 war kein Werksauto eines großen Automobilkonzerns und kein Prototyp, der mit spektakulären Gesamtsiegen in die Geschichte einging. Trotzdem erzählt er viel über die internationale Sportwagenszene der späten 1990er-Jahre. Der offene französische LMP1-Prototyp entstand in einer Zeit, in der private Konstrukteure gegen die finanziell übermächtige Konkurrenz großer Hersteller antraten. Sein Motor kam von…

  • Saleen Mustang GT2: Amerikas V8-Außenseiter auf dem Weg nach Le Mans

    In den 1990er-Jahren war der Ford Mustang auf europäischen Rennstrecken längst kein selbstverständlicher Anblick mehr. Während Porsche mit dem 911 die GT-Klassen prägte und Chrysler mit der Viper GTS-R einen kompromisslosen neuen Konkurrenten entwickelte, setzte Saleen auf einen deutlich traditionelleren Ansatz. Ein großer amerikanischer V8 saß vorne, die Hinterräder übernahmen den Antrieb und über allem…

  • Nissan ZEOD RC: Le Mans mit Elektroantrieb und Turbomotor

    Eine komplette Runde in Le Mans ohne laufenden Verbrennungsmotor – und anschließend wieder mit einem nur 1,5 Liter großen Dreizylinder-Turbo weiterfahren. Der Nissan ZEOD RC war 2014 eines der ungewöhnlichsten Fahrzeuge im Starterfeld der 24 Stunden von Le Mans. Das Garage-56-Projekt verband die radikale Form des DeltaWing mit einem elektrifizierten Antrieb und wurde gleichzeitig zum…

  • BMW V12 LMR: Der Prototyp, mit dem BMW Le Mans gewann

    BMW hatte Le Mans schon einmal gewonnen – zumindest als Motorenlieferant. 1995 triumphierte der McLaren F1 GTR mit einem Zwölfzylinder aus München. Doch vier Jahre später wollte der Hersteller mehr: einen Gesamtsieg mit einem eigenen Prototypen, einem eigenen Werksteam und einem Programm, das ausdrücklich auf den größten Langstreckenklassiker der Welt zugeschnitten war. Das Ergebnis war…

  • Reynard 2KQ-LM: Der LMP675, der in Le Mans bis auf Gesamtrang fünf fuhr

    Als Audi 2001 in Le Mans einen weiteren Doppelsieg feierte und Bentley bei seiner Rückkehr auf das Podium fuhr, erschien auf Rang fünf ein wesentlich unscheinbarerer Prototyp. Der Reynard 2KQ-LM von ROC Auto hatte weder die Ressourcen eines großen Werksteams noch einen Motor, der ihn auf Augenhöhe mit den stärksten Fahrzeugen des Feldes brachte. Trotzdem…

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